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Das faszinierernste Material von allen ist für mich Trilam, die Polyesterfäden werden im Verlauf der Kraftlinien orientiert. Dieses Material gibt es nicht von der Rolle sondern wird für jedes Segel individuell angefertigt, nach dem jeweils vorgegebenen Schnitt.
Die Verstärkungen und Verbindungen der Bahnen werden mit einem fiesen Zweikomponenten-Kleber zusammengefügt und dann vernäht. Trilam Segel sind sehr leicht, so wiegt ein Minigroßsegel 10,5 Kg im Vergleich zu einem gewebten Square Pentex Groß das bei 14 Kg. liegt.
Der Open 40 den ich im Hafen gesehen habe gehört Pascal, der 2003 den Minitransat gesegelt hat. Den Open 40 hat er in den letzten zwei Jahren selbst gebaut, hätte er das nicht erzählt, ich hätte auf einen professionellen Werftbau getippt. Ich bin so beeindruckt das ich nicht mal ein Foto gemacht habe.
Zum 11 jährigen bestehen der Segelmacherei gibt es Abends ein Essen, hier lerne ich Francois kennen, der zum Hydropter Team gehört. Er ist so Mitte Ende 50 und hat eine faszinierende Ausstrahlung. Wir haben den Abend viel Spaß in unserer Ecke hinten am Tisch, das nach dem Essen die anderen dazurücken.
Neben der genialen Gesellschaft gibt es auch noch ein phantastisches Essen das mit Creme Bruler abgeschlossen wird.
Später finden wir uns in einer verrauchten Bar am Hafen wieder, die in Reichweite meines Hotels liegt. Das Grimbergen Bier hat es in sich, ich trinke zwar nur eins, aber mein französisch ist nach diesem einen besonders gut.
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